Projektgruppe

Global Health Informatics

Die Projektgruppe Global Health Informatics fördert den internationalen Austausch zu digitalen Lösungen im Gesundheitswesen. Sie vernetzt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Studierende sowie Fachleute aus Deutschland und Partnerländern weltweit, um gemeinsam Innovationen im Bereich der Medizinischen Informatik und Global Digital Health voranzubringen.

Themen

Internationale Zusammenarbeit stärken

Die Projektgruppe fördert den Austausch zwischen Expertinnen und Experten aus Deutschland und internationalen Partnerorganisationen, insbesondere aus dem globalen Süden. Ziel ist es, langfristige Kooperationen aufzubauen und gemeinsame Projekte im Bereich Global Health Informatics zu entwickeln.

Wissen und Erfahrungen teilen

Durch Webinare, Workshops und gemeinsame Publikationen unterstützt die Projektgruppe den internationalen Wissenstransfer zu aktuellen Themen der Medizinischen Informatik und digitalen Gesundheitsversorgung.

Forschung und Lehre vernetzen

Die Projektgruppe fördert den Austausch von Studierenden und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, unterstützt Abschlussarbeiten und entwickelt gemeinsame Lehrformate. Damit trägt sie zur internationalen Qualifizierung des wissenschaftlichen Nachwuchses bei.

Globale Netzwerke ausbauen

Die Projektgruppe arbeitet mit internationalen Fachgesellschaften und Organisationen zusammen, um den fachlichen Austausch zu intensivieren und die internationale Sichtbarkeit der GMDS im Bereich Global Digital Health zu stärken.

Neuigkeiten

GMDS ist Mitglied der Global Initiative on Digital Health (GIDH) der WHO

Die GMDS ist ab sofort Mitglied der Global Initiative on Digital Health (GIDH) der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Mit diesem Schritt stärkt die GMDS ihre internationale Vernetzung im Bereich der digitalen Gesundheitsversorgung und bringt die Expertise ihrer Fachbereiche in einen globalen Austausch ein.

Die GIDH ist eine von der WHO unterstützte Initiative, die darauf abzielt, die internationale Zusammenarbeit im Bereich der digitalen Gesundheit zu fördern. Im Mittelpunkt stehen der Austausch von Wissen und Erfahrungen, die Entwicklung gemeinsamer Ansätze sowie die Unterstützung von Ländern beim Aufbau nachhaltiger digitaler Gesundheitsstrukturen.

Durch die Mitgliedschaft erhält die GMDS die Möglichkeit, sich stärker in internationale Diskussionen einzubringen, fachliche Perspektiven aus der Medizinischen Informatik, Biometrie, Epidemiologie und Medizinischen Dokumentation einzubringen und die Zusammenarbeit mit internationalen Partnern weiter auszubauen.

Die Mitgliedschaft unterstreicht die Bedeutung der GMDS als interdisziplinäre Fachgesellschaft und eröffnet neue Möglichkeiten für den wissenschaftlichen Austausch, gemeinsame Aktivitäten und die Weiterentwicklung digitaler Lösungen für das Gesundheitswesen.

Mitglieder der Projektgruppe

Dr. Fleur Fritz-Kebede

Dr. Fleur Fritz-Kebede

Leitung

Heidelberg

Uwe Wahser

Uwe Wahser

Leitung

Sandhausen

Tätigkeitsbericht

Aktivitäten vom 1. Januar bis 31. Dezember 2025

Im Jahr 2025 hat die Projektgruppe ihre internationalen Kontakte weiter ausgebaut und den Austausch mit Mitgliedsorganisationen der International Medical Informatics Association (IMIA) sowie weiteren Fachgesellschaften der Medizinischen Informatik intensiviert. Dazu gehörten unter anderem die Global Health Informatics Group der American Medical Informatics Association (AMIA), die Pan-African Health Informatics Association (HELINA), das Asia eHealth Information Network (AeHIN) sowie verschiedene nationale Fachgesellschaften. Ziel dieser Aktivitäten war es, Synergien zu identifizieren und internationale Kooperationen zu stärken.

Zu den wichtigsten Aktivitäten zählten:

  • Organisation des jährlichen Workshops der Projektgruppe als hybride Veranstaltung im Rahmen der GMDS-Jahrestagung 2025 in Jena (10. September 2025).
  • Durchführung eines hybriden Workshops „Joining Forces from Global Interoperability Labs to Enhance and Evaluate Interoperability of Open-Source Products“ im Rahmen der EFMI Special Topic Conference 2025. Vertreterinnen und Vertreter von Interoperabilitätslaboren aus den Philippinen, Kenia und Deutschland diskutierten gemeinsam Möglichkeiten zur Verbesserung und Evaluation der Interoperabilität von Open-Source-Lösungen (23. Oktober 2025).

Ein weiterer Schwerpunkt war der Ausbau der Zusammenarbeit mit der Abteilung Data, Digital Health, Analytics and Artificial Intelligence der Weltgesundheitsorganisation (WHO):

  • Am 28. März 2025 organisierte die Projektgruppe gemeinsam mit der WHO ein Webinar zu den digitalen Gesundheitsinitiativen der WHO und möglichen Kooperationsperspektiven mit der GMDS.
  • Dr. Alain Labrique, Direktor der WHO-Abteilung, hielt auf Einladung der Projektgruppe einen Keynote-Vortrag beim MII-Symposium 2025 in Jena.
  • Gemeinsam mit dem GMDS-Präsidium wurden Möglichkeiten erarbeitet, eine Mitgliedschaft der GMDS in der WHO Global Initiative on Digital Health (GIDH) zu beantragen. Ziel ist es, die internationale Sichtbarkeit der GMDS zu erhöhen und neue Kooperationen zu ermöglichen.

Darüber hinaus war die Projektgruppe auf mehreren internationalen Fachveranstaltungen vertreten, um den wissenschaftlichen Austausch zu fördern und Kooperationsmöglichkeiten auszuloten. Dazu gehörten:

  • die Konferenz der Pan-African Health Informatics Association (HELINA) in Gaborone, Botswana (August 2025),
  • das AMIA Annual Symposium 2025 in Atlanta, USA (November 2025),
  • sowie das Global Digital Health Forum in Nairobi, Kenia (Dezember 2025).

Das Kernteam der Projektgruppe traf sich darüber hinaus alle zwei Wochen zu einer Videokonferenz, um die laufenden Aktivitäten zu koordinieren und zukünftige Projekte zu planen.