Historie
Seit über 70 Jahren die Zukunft der Medizin mitgestalten
Was heute als interdisziplinäre Schlüsselbereiche der Medizin gilt, begann bereits in den 1950er-Jahren als visionäre Idee: Daten, Dokumentation und Statistik systematisch für die Medizin nutzbar zu machen. Aus diesen frühen Ansätzen entstand eine Bewegung, die die medizinische Forschung nachhaltig verändern sollte.
Bereits 1951 nahmen erste Entwicklungen ihren Anfang als die "Untergruppe Medizin" in der Deutschen Gesellschaft für Dokumentation (DGD) gegründet wurde. Mit der anschließenden Gründung des Ausschusses für „Dokumentation in der Medizin“ im Jahr 1955 wurde dann der Grundstein gelegt. Denn hier bündelten sich erstmals die Aktivitäten einer neuen Fachrichtung "Medizinische Dokumentation und Statistik" und die heutige GMDS formierte sich als eigenständige Gesellschaft. Sie gilt damit als älteste Fachgesellschaft Europas in den Bereichen Medizinische Dokumentation, Informatik und Statistik. Ein Meilenstein, der bis heute die Entwicklung des Fachgebiets prägt.
Mit dem Fortschritt der Wissenschaft entwickelte sich auch die GMDS weiter: Bis 1991 trug sie den Namen „Deutsche Gesellschaft für Medizinische Dokumentation, Informatik und Statistik“. Seitdem steht der heutige Name „Deutsche Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie“ für ein erweitertes Verständnis der Disziplinen und deren wachsender Bedeutung in einer datengetriebenen Medizin.
Heute ist die GMDS eine unabhängige, gemeinnützige Fachgesellschaft mit Sitz in Köln. Ihr Fokus liegt auf Forschung und Lehre, Theorie und Anwendung sowie interdisziplinäre Zusammenarbeit. Was als Pionierarbeit begann, ist heute wichtiger denn je um Daten zu verstehen. Wissen zu vernetzen und Medizin zu verbessern. Die GMDS steht für den Brückenschlag zwischen Wissenschaft, Technologie und medizinischer Praxis.