Arbeitskreis

Chirurgie

Der Arbeitskreis Chirurgie bringt biometrische und dokumentationsbezogene Expertise mit den Anforderungen der chirurgischen Fachgesellschaften zusammen. Er entwickelt Vorschläge zur Weiterentwicklung medizinischer Klassifikationen und unterstützt die Standardisierung chirurgischer Dokumentation sowie die wissenschaftliche Begleitung neuer Entwicklungen in der Chirurgie.

Themen

Medizinische Klassifikationen weiterentwickeln

Der Arbeitskreis erarbeitet Vorschläge zur Weiterentwicklung der ICD-10-GM, des OPS sowie der DRG-Systematik. Ein Schwerpunkt liegt auf der Weiterentwicklung der chirurgischen Kodierung. Dazu gehören unter anderem die Systematisierung neuer Operationsverfahren, die Weiterentwicklung bestehender OPS-Kodes sowie die Verbesserung der Abbildung komplexer chirurgischer Eingriffe.

Digitalisierung der Chirurgie begleiten

Der Arbeitskreis beschäftigt sich mit aktuellen Entwicklungen wie robotisch assistierter Chirurgie, Künstlicher Intelligenz und der digitalen Erstellung von OP-Berichten. Ziel ist es, neue Technologien frühzeitig in Dokumentations- und Kodierungskonzepte einzubeziehen und ihre Anwendung wissenschaftlich zu begleiten.

Fachgesellschaften und Expertinnen und Experten vernetzen

Der Arbeitskreis arbeitet eng mit chirurgischen Fachgesellschaften und weiteren Organisationen zusammen, darunter die Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV), der Fachausschuss Ordnungsgemäße Kodierung und Abrechnung (FOKA) der Deutschen Gesellschaft für Medizincontrolling sowie die Deutsche Gesellschaft für Wundbehandlung und Wundheilung (DGfW). Dadurch werden methodische und klinische Perspektiven zusammengeführt.

Mitglieder des Arbeitskreises

Rolf Bartkowski

Rolf Bartkowski

Leitung

Berlin

Dr. Jörg Ansorg

Dr. Jörg Ansorg

Stellvertretung

Berlin

Tätigkeitsbericht

Tätigkeit vom 1. Januar 2025 bis 31. Dezember 2025

DieTätigkeiten des Arbeitskreises konzentrierten sich auf die Erarbeitung und fachliche Beratung von Vorschlägen zur Weiterentwicklung der Klassifikationen ICD-10-GM und OPS sowie des G-DRG-Systems inkl. Hybrid-DRG.

Es bestand insbesondere eine Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV), dem Fachausschuss Ordnungsgemäße Kodierung und Abrechnung (FOKA) der Deutschen Gesellschaft für Medizincontrolling (DGfM) sowie der Deutschen Gesellschaft für Wundbehandlung und Wundheilung (DGfW). 

  • Einführung eines Mengenfeldes zur Kodierung von Prozeduren im OPS, die auf der Basis von Größe, Zeit oder Anzahl differenziert werden sollen.
  • Kodierung robotischer Eingriffe (u.a. Mitarbeit an einem Kodierleitfaden)
  • Systematisierung der Kodierung von Eingriffen bei Leisten-,  Schenkel-, Mittellinien- und Narbenhernien
  • Systematisierung der Kodierung von Eingriffen bei Zwerchfellhernien
  • Systematisierung von Eingriffen an Schilddrüse und Nebenschilddrüsen

Neue Schwerpunkte des Arbeitskreises sollen die Anwendung von künstlicher Intelligenz in der Chirurgie und in der medizinische Dokumentation (OP-Berichte) sowie der Einsatz von robotischen Assistenzsystemen und autonomen Robotern in der Chirurgie sein.