Arbeitsgruppe

Biometrie in der Ethikkommission

Die Arbeitsgruppe Biometrie in der Ethikkommission fördert den fachlichen Austausch zwischen Biometrikerinnen und Biometrikern, die in medizinischen Ethikkommissionen tätig sind. Ziel ist es, die biometrische Begutachtung von Studien weiterzuentwickeln, einheitliche methodische Standards zu fördern und die Qualität klinischer Forschung bereits im Genehmigungsprozess zu stärken.

Themen

Einheitliche Bewertungsstandards entwickeln

Die Arbeitsgruppe erarbeitet methodische Standards für die biometrische Begutachtung von Studienanträgen in medizinischen Ethikkommissionen. Ziel ist es, eine qualitativ hochwertige und nachvollziehbare Bewertung statistischer Fragestellungen zu unterstützen.

Biometrische Expertise in Ethikkommissionen stärken

Die Arbeitsgruppe fördert den Austausch zwischen Biometrikerinnen und Biometrikern, die in Ethikkommissionen tätig sind oder sich künftig engagieren möchten. Praxisnahe Fragestellungen und Erfahrungen aus der Begutachtung klinischer Studien stehen dabei im Mittelpunkt.

Empfehlungen und Handlungshilfen erarbeiten

Ein Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung von Empfehlungen, Handreichungen und weiteren Materialien, die Biometrikerinnen und Biometriker bei der Bewertung von Studienprotokollen unterstützen und zu einer einheitlichen Begutachtungspraxis beitragen.

Wissenschaftlichen Austausch fördern

Die Arbeitsgruppe arbeitet eng mit der Arbeitsgruppe „Ethik und Verantwortung“ der IBS-DR sowie weiteren Partnern zusammen. Workshops, regelmäßige Online-Treffen und gemeinsame Projekte bieten Raum für den fachlichen Austausch und die Weiterentwicklung biometrischer Standards.

Mitglieder der Arbeitsgruppe

PD Dr. Bernhard Haller

PD Dr. Bernhard Haller

Leitung

München

Dr. Anja Sander

Dr. Anja Sander

Leitung

Heidelberg

Tätigkeitsbericht

Tätigkeit vom 1. Januar 2025 bis 31. Dezember 2025

Die Tätigkeiten der Arbeitsgruppe standen im Fokus der definierten Ziele der Gruppe – der Diskussion und Etablierung einheitlicher Standards bei der biometrischen Bewertung von Studienanträgen in medizinischen Ethikkommissionen.

Ein entsprechender Höhepunkt des Jahres war der Workshop für „Biometriker:innen in Ethikkommissionen“, der von der AG gemeinsam mit der Arbeitsgruppe „Ethik und Verantwortung“ der IBS-DR organisiert und im Mai in den Räumlichkeiten der LMU in München abgehalten wurde. Es wurden Vorträge von Mitgliedern aus medizinischen Ethikkommissionen und Mitarbeitern der Bundesoberbehörden gehalten und es fanden reger Austausch und fruchtbare Diskussionen statt. Auch wurde die Grundlage für weitere Aktivitäten und Projekte gelegt, die seitdem bearbeitet werden.

Auf der GMDS-Jahrestagung in Jena war die AG mit einem Poster vertreten und es gelang, weitere Kontakte zu interessierten Mitgliedern aus Ethikkommissionen zu knüpfen. Zudem fand im Laufe des Jahres eine engere Vernetzung mit dem Arbeitskreis Medizinischer Ethik-​Kommissionen (AKEK) statt, um auch dort biometrische Themen gezielt einbringen zu können.

Für die Zukunft sind regelmäßige Online-Treffen der Arbeitsgruppe geplant, in denen konkrete biometrische Aspekte, die für die Bewertung von Anträgen relevant sind, diskutiert und die Ergebnisse festgehalten werden. Interessierte sind eingeladen, sich (unverbindlich) bei der Gruppenleitung zu melden, um zu den Online-Treffen eingeladen und in den Mailverteiler aufgenommen zu werden. Auch freuen wir uns jederzeit über entsprechende Themenvorschläge.

Wir freuen uns auf einen weiterhin regen Austausch und danken den AG Mitgliedern für die bisher rege Beteiligung!