Pädiatrische Epidemiologie
Die Arbeitsgruppe Pädiatrische Epidemiologie (pEp) hat sich zum Ziel gesetzt, das Verständnis und die Operationalisierung von chronischer Erkrankung bei Kindern in Deutschland voran zu bringen. Dabei stehen unterschiedliche Krankheitskonzepte, die Erfassung und Bewertung chronischer Erkrankungen sowie die Berücksichtigung der Perspektive betroffener Kinder und ihrer Teilhabe im Mittelpunkt.
Themen
Vernetzung und wissenschaftlichen Austausch fördern
Die Arbeitsgruppe fördert den interdisziplinären Austausch zwischen Epidemiologie, Pädiatrie und weiteren Fachdisziplinen. Durch die enge Zusammenarbeit innerhalb der GMDS sowie mit der Deutschen Gesellschaft für Epidemiologie (DGEpi) und der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ) trägt sie dazu bei, wissenschaftliche Erkenntnisse für Forschung, Versorgung und Prävention nutzbar zu machen.
Chronische Erkrankungen besser verstehen
Die Arbeitsgruppe beschäftigt sich mit unterschiedlichen Konzepten chronischer Erkrankungen und Gesundheitsbeeinträchtigungen im Kindes- und Jugendalter. Sie diskutiert, wie chronische Erkrankungen definiert werden, welche Bedeutung funktionale Einschränkungen und Teilhabe besitzen und wie die Perspektive von Kindern und Jugendlichen in Forschung und Versorgung angemessen berücksichtigt werden kann.
Epidemiologische Grundlagen weiterentwickeln
Ein Schwerpunkt liegt auf der Weiterentwicklung epidemiologischer Definitionen und Konzepte für chronische Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter. Die Arbeitsgruppe untersucht, wie unterschiedliche Definitionen die Erfassung von Prävalenzen und Inzidenzen sowie die Vergleichbarkeit wissenschaftlicher Studien beeinflussen.
Versorgung und Prävention verbessern
Die Arbeitsgruppe analysiert die Auswirkungen unterschiedlicher Krankheitskonzepte auf die gesundheitliche und soziale Entwicklung von Kindern und Jugendlichen sowie auf Versorgungsstrukturen und Präventionsmaßnahmen. Ziel ist es, evidenzbasierte Grundlagen für eine bedarfsgerechte Versorgung chronisch erkrankter Kinder und Jugendlicher zu schaffen.
Neuigkeiten
Welche konkreten Projekte führen wir durch?
- Quantitative Befragung von deutschen Kinderärzten zu o.g. Fragestellungen
- Organisation von Symposien zum Thema „Chronische Erkrankungen bei Kindern“ auf nationalen Kongressen
Weitere Informationen
Tätigkeitsbericht
Tätigkeit vom 1. Januar 2025 bis 31. Dezember 2025
Mitarbeit im Konvent der DGKJ und im Bündnis aller jungen Subspezialitäten
Die AG beteiligt sich an den zwei Sitzungen des Konvents der DGKJ. Zusätzlich wird seit Anfang 2020 federführend von der Jungen DGKJ ein Bündnis aller jungen pädiatrischen Subspezialitäten durchgeführt, in welches wir uns zu zahlreichen Themen bereits eingebracht haben. Momentan nur aktive Teilnahme an den Treffen, da eher klinische Themen auf der Tagesordnung stehen.
Mitarbeit bei der Erstellung der Sk2-Leitlinien Schulgesundheitsfachkraft
Momentan ist die Arbeit noch am Anfang und es werden erste Fragestellungen für die LL formuliert, Rechercheaufträge an LL-Koordination übermittelt, Zeitplan erstellt, Aufgabenverteilung.
Aktivitäten des Arbeitskreises während der DGEpi- und GMDS-Jahrestagung
2025 reviewte die AG im Rahmen der DGEpi- und GMDS-Jahrestagung einige Einreichungen, die die Breite der pädiatrisch-epidemiologischen Forschung in Deutschland abdecken.
Jährliche AG Sitzung (online)
- Berichterstattung der AG Aktivitäten 2024-25
- Eruierung des aktuellen Forschungsbedarfs
- Neuwahl der AG Sprecherinnen und Sprecher
Andere Aktivitäten
- Einbringen bei der Erstellung von Gutachten
- Einbringen in das Whitepaper "Zukunf der Epidemiologie" mit speziellem Fokus auf pädiatrische Register.
- Organisation der Sprecherwahl, welche nach 2025 verschoben werden musste.