Epidemiologie

Warum Epidemiologie?

Epidemiologie trägt zur Gesundheit der Bevölkerung bei. Sie erforscht die Verteilung von Krankheiten, deren Vorstufen und Folgen sowie Faktoren, die diese Verteilung beeinflussen (Kreienbrock et al., Epidemiologische Methoden, 2012; S. 1). Das umfasst die Erforschung des Auftretens und der Risikofaktoren von Krankheiten und der Einflussfaktoren der Prognose (Prognosefaktoren).

Warum Epidemiologie in der GMDS?

In der GMDS kommen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterschiedlicher Disziplinenzusammen, die gemeinsam für Gesundheit forschen. Davon profitiert die Epidemiologie in ihrer gesamten Bandbreite. Eine besondere Stärke ist der Bereich der klinischen Epidemiologie sowie der Brückenschlag zwischen epidemiologischen und statistischen Methoden.

Warum lohnt es sich, uns zu fragen?

Wir können Politikern, Journalisten, Wissenschaftlern und interessierten Bürgern Antworten auf Fragen zu Gesundheitsdaten geben, z.B. zur Quantifizierung von Risiken und zur Interpretation von Studien.

Warum lohnt sich das Mitmachen?

Sie können Epidemiologie in Deutschland mitgestalten. Sie treffen spannende Leute und können sich hervorragend vernetzen. Sie kommen mit wichtigen Entscheidungsträgern zusammen. Sie verbessern Ihre Karrierechancen und haben die Möglichkeit zur Teilnahme am Mentorenprogramm. Sie gewinnen neue Ideen durch einen zwanglosen fachlichen Austausch. Sie werden sichtbar in der Scientific Community und entwickeln Ihre Forscherpersönlichkeit weiter. Sie haben Zugriff auf eine Bandbreite von Aus- und Weiterbildungsangeboten. Als Mitglied der GMDS profitieren Sie dabei von verschiedenen Vergünstigungen.

Der Fachbereich Epidemiologie der GMDS

Der Fachbereich Epidemiologie arbeitet eng mit der Deutschen Gesellschaft für Epidemiologie (DGEpi), der Deutschen Gesellschaft für Sozialmedizin und Prävention (DGSMP) und der Deutschen Region der Internationalen Biometrischen Gesellschaft (IBS-DR)  zusammen. Zu den Aktivitäten gehören unter anderem die Beteiligung bei der Organisation der Jahrestagungen, die Verleihung des Zertifikats "Epidemiologie", Stellungnahmen zu aktuellen epidemiologischen Fragen und die Koordination und Unterstützung der Arbeitsgruppen und Arbeitskreise.

Aktueller Lesetipp: The C-Word

Miguel Hernan spricht in diesem Artikel die Scheu vieler WissenschaftlerInnen an, das Wort „kausal“ in Manuskripten zu Ergebnissen ihrer wissenschaftlichen Arbeit zu verwenden. Hernan macht in diesem Artikel eine wichtige Unterscheidung: associational inference (prediction) versus causal inference (counterfactual prediction). Das explizite Benennen einer kausalen Fragestellung erleichtert die Diskussion über die Erfordernisse bezüglich des Studien-Designs und der Studiendaten.

https://ajph.aphapublications.org/doi/pdf/10.2105/AJPH.2018.304337