Arbeitsgruppe

Medizinische Dokumentation und Klassifikation (MDK)

Ziele der Arbeitsgruppe

Mitglieder der Arbeitsgruppe nehmen in verschiedenen zentralen Gremien und Arbeitsgruppen aktiven Anteil an der Weiterentwicklung der medizinischen Klassifikationen (insbesondere im Kuratorium für Fragen der Klassifikation im Gesundheitswesen [KKG] beim Bundesministerium für Gesundheit [BMG]). Dabei werden ihre Arbeitsschwerpunkte von den jeweiligen gesetzlichen Anforderungen an die medizinische Dokumentation und Klassifikation im Gesundheitswesen bestimmt. In den beim DIMDI angesiedelten maßgeblichen KKG-Arbeitsgruppen ICD und OPS sowie in entsprechenden Gremien der Selbstverwaltung arbeiten Mitglieder der Arbeitsgruppe intensiv mit und bringen dort ihre umfangreichen Erfahrungen aus ihrer Tätigkeit in der stationären und ambulanten Gesundheitsversorgung ein. Diese Fachkenntnisse und die Erfahrung aus diesen Arbeiten schlagen sich dann auch in einer Reihe spezieller Buch-, CD-ROM- und Software-Veröffentlichungen nieder.

Tätigkeiten der Arbeitsgruppe

Tätigkeit vom 1. Januar 2017 bis 31. Dezember 2017

Mitglieder der Arbeitsgruppe nehmen in verschiedenen zentralen Gremien und Arbeitsgruppen aktiven Anteil an der Weiterentwicklung der medizinischen Klassifikationen (insbesondere im Kuratorium für Fragen der Klassifikation im Gesundheitswesen [KKG] beim Bundesministerium für Gesundheit [BMG]). Dabei werden ihre Arbeitsschwerpunkte von den jeweiligen gesetzlichen Anforderungen an die medizinische Dokumentation und Klassifikation im Gesundheitswesen bestimmt. In den beim DIMDI angesiedelten maßgeblichen KKG-Arbeitsgruppen ICD und OPS sowie in entsprechenden Gremien der Selbstverwaltung arbeiten Mitglieder der Arbeitsgruppe intensiv mit und bringen dort ihre umfangreichen Erfahrungen aus ihrer Tätigkeit in der stationären und ambulanten Gesundheitsversorgung ein. Diese Fachkenntnisse und die Erfahrung aus diesen Arbeiten schlagen sich dann auch in einer Reihe spezieller Buch-, CD-ROM- und Software-Veröffentlichungen nieder.

Ein wesentlicher Teil der Aktivitäten der AG betrifft seit ihrem Bestehen die Vermittlung von Informationen über den jeweils aktuellen Stand und die Probleme der medizinischen Dokumentation und Klassifikation. Im Berichtsjahr 2017 organisierte die AG im Rahmen der GMDS-Jahrestagung in Oldenburg am 18. September das Symposium:

„Medizinische Klassifikationen und Terminologien – Brückenelemente für Visionen“

Wie in den letzten Jahren veranstalteten die „AG Medizinische Dokumentation und Klassifikation (MDK)“, der „AK Chirurgie“ und der „AK Orthopädie und Unfallchirurgie“ auf der GMDS-Jahrestagung zum 28. Mal ihr gemeinsames und traditionelles Symposium. Das Symposium war mit 40 fachkundigen, interessierten und diskussionsfreudigen Teilnehmern, darunter neue Gesichter, sehr gut besucht und wurde von Albrecht Zaiß und Bernd Graubner moderiert.

Im Fokus standen die Bedeutung, die Methodik und die Anwendungsfelder von medizinischen Klassifikationen, Terminologien und Standards in den verschiedenen Bereichen des Gesundheitssystems. Im ersten Block wurde über aktuelle Entwicklungen in den deutschsprachigen Ländern Österreich (A), Schweiz (CH) und Deutschland (D) berichtet. Der zweite Block war den medizinischen Terminologien mit Vorträgen im Bereich der Medikation (ATC, IDMP) und im Labor (LOINC, UCUM) sowie zum Thema medizinische Referenz-Terminologie (SNOMED CT) gewidmet.

Mit zu den Traditionen des Symposiums gehören seit vielen Jahren Vorträge zu den aktuellen Entwicklungen in den deutschsprachigen Nachbarländern. Herr Andreas Egger (Bundesministerium für Frauen und Gesundheit, Wien) berichtete über „Aktuelle Entwicklungen in Österreich“ und Frau Franziska Schlägel (SwissDRG, Bern) stellte die „Aktuellen Entwicklungen in der Schweiz“ vor. Frau Stefanie Weber (DIMDI, Köln) gab einen umfassenden Überblick über die „Aktuellen Entwicklungen beim DIMDI“ mit interessanten Informationen zum Vorschlagsverfahren für ICD-10-GM und OPS in Deutschland, über die WHO-Aktivitäten zu ICD-11, ICHI und ICF, zur Kodierung von seltenen Krankheiten und zum IRIS-Institut. Der Vortrag „OPS-Mengenfeld – aktueller Stand“ von Herrn Rolf Bartkowski (Berlin) schloss den ersten Vortragsblock ab.

Der zweite Block begann mit einem Vortrag von Herrn Martin Boeker (IMBI, Freiburg) über „Medikation - den Einsatz von ATC, IDMP und anderen Terminologien“. Im nächsten Vortrag stellte Frau Petra Duhm-Harbeck die „Nutzung von LOINC und UCUM im Labor“ vor. Zum letzten Vortrag des Symposiums mit dem Titel „Interface-Terminologien und Referenz-Terminologien“ wurde Herr Stefan Schulz (Medizinische Universität Graz), unterstützt von Herrn Josef Ingenerf, per Videokonferenz zugeschaltet.

Wie jedes Jahr erschienen Berichte zum Symposium in den gmds-Mitteilungen und im Heft 4 der mdi (Forum der Medizin_Dokumentation und Medizin_Informatik). Die Programme, die Präsentationen und die Berichte sind auf den Webseiten der AG abrufbar.

Vorgesehene Aktivitäten 2018

Die AG MDK wird in Bern am 20. April 2018 ein 3-Ländertreffen (D-A-CH) zum Thema „Klassifikation als Basis für DRGs/Tarifsysteme: Was machen die drei Länder daraus?“ durchführen. Auf der 63. GMDS-Jahrestagung vom 02. bis 06. September 2018 in Osnabrück wird sie im Rahmen des Tagungsprogramms wieder ihr traditionelles Symposium veranstalten.

Die Mitarbeit in den verschiedenen, mit Fragen der Klassifikationen befassten Gremien wird fortgesetzt und der Informationsdienst der Arbeitsgruppe im World Wide Web weiter ausgebaut. Seit Herbst 2001 sind dort zahlreiche Publikationen zur Thematik der AG verfügbar.

 

Ehrenmitglieder der AG:
Prof. Dr. Rüdiger Klar, Freiburg (seit 2007)
Dr. Bernd Graubner, Göttingen (seit 2013)

Archiv der Tätigkeitsberichte

  • Aktivitäten im Jahr 2016

    Aktivitäten im Jahr 2016

    Mitglieder der Arbeitsgruppe nehmen in verschiedenen zentralen Gremien und Arbeitsgruppen aktiven Anteil an der Weiterentwicklung der medizinischen Klassifikationen (insbesondere im Kuratorium für Fragen der Klassifikation im Gesundheitswesen [KKG] beim Bundesministerium für Gesundheit [BMG]). Dabei werden ihre Arbeitsschwerpunkte von den jeweiligen gesetzlichen Anforderungen an die medizinische Dokumentation und Klassifikation im Gesundheitswesen bestimmt. In den beim DIMDI angesiedelten maßgeblichen KKG-Arbeitsgruppen ICD und OPS sowie in entsprechenden Gremien der Selbstverwaltung arbeiten Mitglieder der Arbeitsgruppe intensiv mit und bringen dort ihre umfangreichen Erfahrungen aus ihrer Tätigkeit in der stationären und ambulanten Gesundheitsversorgung ein. Diese Fachkenntnisse und die Erfahrung aus diesen Arbeiten schlagen sich dann auch in einer Reihe spezieller Buch-, CD-ROM- und Software-Veröffentlichungen nieder.

    Ein wesentlicher Teil der Aktivitäten der AG betrifft seit ihrem Bestehen die Vermittlung von Informationen über den jeweils aktuellen Stand und die Probleme der medizinischen Dokumentation und Klassifikation. Im Berichtsjahr 2016 organisierte die AG im Rahmen der GMDS-Jahrestagung das Symposium:

    „Medizinische Klassifikationen und Terminologien helfen, Komplexität interdisziplinär zu erforschen“ am 29. August 2016 in München

    In diesem Jahr veranstaltete die Arbeitsgruppe „Medizinische Dokumentation und Klassifikation“ auf der GMDS-Jahrestagung zum 27. Mal ihr traditionelles Symposium, wie in den letzten Jahren zusammen mit den GMDS-Arbeitskreisen „Chirurgie“ und „Orthopädie und Unfallchirurgie“. Das Symposium war dieses Jahr mit ca. 35 fachkundigen, interessierten und diskussionsfreudigen Teilnehmern, darunter viele neue Gesichter, sehr gut besucht.

    Im Fokus des Programms standen die Bedeutung, die Methodik und die Anwendungsfelder von Medizinischen Klassifikationen, Terminologien und Standards in den verschiedenen Bereichen des Gesundheitssystems in Deutschland (D), ergänzt um Berichte zu den aktuellen Änderungen in den deutschsprachigen Nachbarländern Schweiz (CH) und Österreich (A). Ein Vortrag zur Kodierung im vertragsärztlichen Bereich und eine Präsentation mit einem Rück- und Ausblick auf die Arbeit des Kuratoriums für Fragen der Klassifikation im Gesundheitswesen (KKG) rundeten das Programm ab.

    Mit zu den Traditionen des Symposiums gehören Vorträge zu den aktuellen Entwicklungen in den deutschsprachigen Nachbarländern. Herr Dr. med. Andreas Egger (Bundesministerium für Gesundheit und Frauen, Wien) berichtete über „Aktuelle Entwicklungen in Österreich“ und Frau Sylvia Zihli (SwissDRG, Bern) stellte die „Neuerungen – SwissDRG Version 2017“ in der Schweiz vor.

    Herr Dr. Sebastian Carnarius (Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung in Deutschland (ZI), Berlin) präsentierte in seinem Vortrag „Die ZI-Kodierhilfe – ein Nachschlagewerk für die vertrags­ärztliche Praxis“ ein Projekt zur Verbesserung der Kodierqualität im ambulanten Bereich, das sich bereits seit einigen Jahren bewährt.

    Herr Dr. Albrecht Zaiß (Freiburg) gab in seinem Vortrag „20 Jahre Kuratorium für Fragen der Klassifikation im Gesundheitswesen (KKG)“ einen Überblick über Geschichte, Struktur, Aufgaben, Themen und Aktivitäten des KKGs seit dessen Gründung im Jahre 1995. In den nächsten Jahren werden die Vorbereitungen zur Einführung der ICD-11 in Deutschland ein wichtiger Schwerpunkt der Aufgaben des KKG sein.

    Wie jedes Jahr erschienen Berichte zum Symposium in den gmds-Mitteilungen und im Heft 4 der mdi (Forum der Medizin_Dokumentation und Medizin_Informatik). Die Programme, die Präsentationen und die Berichte sind auf den Webseiten der AG abrufbar.

    Turnusgemäß wurde in München die Wahl der AG-Leitung durchgeführt, die vom Ehrenmitglied der AG Dr. Bernd Graubner (Göttingen) geleitet wurde. Zur Wahl stellten sich als Leiter Dr. Albrecht Zaiß (Freiburg) und als Stellvertreter PD Dr. Josef Ingenerf (Lübeck), Annett Müller (Oschatz, DVMD), Dr. Andreas Egger (Wien, Österreich) und PD Dr. Simon Hölzer (Bern, Schweiz), der von Frau Sylvia Zihli vertreten wurde. Alle Kandidaten wurden von den anwesenden Mitgliedern einstimmig gewählt und haben die Wahl für die nächste Amtsperiode bis 2019 angenommen. Den ausscheidenden Stellvertretern Dr. Rolf Bartkowski (Berlin) und Herrn Karsten Beßner (Dresden) sei an dieser Stelle ganz herzlich für ihren Einsatz in den vergangenen Jahren gedankt.