Arbeitsgruppe

Lehre in der Epidemiologie

Ziele der Arbeitsgruppe

Die Forderungen nach guter Lehre werden auch in der Epidemiologie immer lauter. Dabei gibt es sehr unterschiedliche Vorstellungen, wie diese Lehre aussehen sollte. Die Arbeitsgruppe "Lehre in der Epidemiologie" sammelt entsprechende Konzepte, unterstützt den Erfahrungsaustausch und entwickelt gemeinsam neue Ideen.

Ein wichtiger Schritt ist dabei die Bestandsaufnahme: Wie wird Epidemiologie derzeit an deutschen und internationalen Hochschulen unterrichtet? Wo liegen die Unterschiede? Welche Vor- und Nachteile haben die jeweiligen Konzepte?

Innerhalb des entstehenden Netzwerks können Lehrmaterialien und Praxishilfen ausgetauscht werden, langfristig sollen modellhafte Curricula und Guidelines entstehen. Die weiteren Ziele werden mit den Mitgliedern der Arbeitsgruppe abgestimmt.

Interessierte melden sich bitte bei Dr. Ursula Schlipköter oder Brigitte Strahwald

Tätigkeiten der Arbeitsgruppe:

Tätigkeit vom 1. Januar 2017 bis 31. Dezember 2017

Die AG „Lehre Epidemiologie“ hat im Januar 2017 den vierten-Workshop „Lernziele Epidemiologie“ in München organisiert. Die Arbeit an der Erstellung eines nationalen Lernzielkatalogs  (NLK) für ein Grundlagen-Modul Epidemiologie wurde fortgesetzt. Dank des großen Engagements aller Beteiligten erfolgte beim fünften Münchner Workshop im Oktober 2017 die finale Abstimmung des ersten Entwurfs des NLKs Version 1.0.

Am 6./7. November 2017 fand die  von der AG organisierte erste nationale Lehrkonferenz in Hannover statt, bei der der Entwurf des NLKs vorgestellt wurde. Bei der Lehrkonferenz wurden Best-Practice-Erfahrungen in der Lehre ausgetauscht und weiter an der Entwicklung des NLK gearbeitet. Ein Vortrag zum Thema „Was macht Hochschullehre effektiv? – Ein Vergleich von 105 metaanalytischen Befunden von 2 Millionen Studierenden“ von Maja Flaig , Pädagogische Psychologie, Universität Trier, rundete die Lehrkonferenz ab.

Nach einer weiteren Abstimmung der Inhalte des NLKs im Umlaufverfahren und der Kommentierung durch die Fachgesellschaften ist die Fertigstellung des NLKs für Mitte/Ende 2018 geplant. Dieser soll auch international (European Congress of Epidemiology, Juli 2018) und auf der 2. Nationalen Lehrkonferenz im November 2018 in Berlin vorgestellt werden

Archiv der Tätigkeitsberichte

  • Aktivitäten im Jahr 2016

    Aktivitäten im Jahr 2016

    Tätigkeiten im Berichtszeitraum 2016

    Die AG "Lehre in der Epidemiologie" ist eine gemeinsame Arbeitsgruppe der GMDS und der Deutschen Gesellschaft für Epidemiologie (DGEpi).
    Im Mittelpunkt der AG-Aktivitäten stand 2016 die Arbeit am Lernzielkatalog Epidemiologie. Das Ziel ist die Erstellung eines nationalen Lernzielkatalogs für das Modul "Grundlagen der Epidemiologie".
    Im Februar 2016 fand der Auftakt-Workshop in München statt. Die AG hatte vorab Online-Recherchen zu Lernzielen durchgeführt und gezielt Lehrbeauftragte an Universitäten (national, international) und Fachhochschulen (Bayern) angeschrieben. Die gesammelten Lernziele für Epidemiologie wurden quantitativ und qualitativ analysiert. Im Workshop führten die 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine erste Sichtung und Bewertung dieser Lernziele durch.
    Die Ergebnisse bildeten die Grundlage für den zweiten Workshop im Juli 2016 in München. Erneut nahmen 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmer teil. In einem interaktiven Prozess wurden die einzelnen Lernziele diskutiert, bewertet und gegebenenfalls neu formuliert.
    Der dritte Workshop fand im Rahmen der GMDS-Jahrestagung (HEC) im August 2016 in München statt. Die Zwischenergebnisse wurden allen Interesssierten vorgestellt und zur Diskussion gestellt.
    Die Jahresversammlung der AG fand ebenfalls auf der GMDS-Jahrestagung statt, dabei fanden auch die Neuwahlen der Sprecherinnen bzw. Sprecher statt. Wiedergewählt wurden Dr. Ulla Schlipköter und Brigitte Strahwald, als weitere Sprecherin wurde Dr. Andrea Schmidt-Pokrzywniak gewählt. 
    Neue Mitglieder sind jederzeit herzlich willkommen. Wir freuen uns aber auch über Fragen und Anregungen zum Thema Lehre: Dr. Ursula Schlipköter (schli@ibe.med.uni-muenchen.de, Andrea Schmidt-Pokrzywniak (andrea.schmidt-pokrzywniak@uk-halle.de) und Brigitte Strahwald (brigitte@strahwald.de).