Medizinische Informatik

Der Fachbereich "Medizinische Informatik" der GMDS vertritt aktuelle Themen der Medizinischen Informatik innerhalb der GMDS und nach außen und koordiniert die Arbeitsgruppen, die die Breite des Faches und der im Fach angewandten Methoden aufzeigen. Die Arbeits- und Projektgruppen organisieren eigene Veranstaltungen, beteiligen sich an der Durchführung der Jahrestagungen, sind Mitveranstalter bei etablierten Tagungen und erstellen wichtige Publikationen und Stellungnahmen.

Medizin ist ohne eine umfassende und sorgfältig geplante Erhebung und Verarbeitung von Informationen nicht möglich. So beeinflusst in Krankenhäusern eine adäquate Informationslogistik wesentlich die Qualität der Patientenversorgung. Eine adäquate Präsentation und systematische Aufbereitung von Bild- und Biosignalbefunden kann diagnostische und therapeutische Entscheidungen unterstützen. Ebenso ist eine systematische Repräsentation von ärztlichem Wissen über die Diagnostik und Therapie von Erkrankungen und der Aufbau von Wissensbanken zur Entscheidungsunterstützung des Arztes hilfreich.

Der Fachbereich 'Medizinische Informatik' der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie (GMDS) und der Fachausschuss 'Medizinische Informatik' im Fachbereich ”Informatik in den Lebenswissenschaften” der Gesellschaft für Informatik (GI) sind in ihren Fachgesellschaften die Gliederungen, die sich mit der Informationsverarbeitung in der Medizin, d. h. mit Medizinischer Informatik, beschäftigen. Sie haben insbesondere das Ziel, den Nutzen und die Anwendbarkeit von Methoden und Werkzeugen der Medizinischen Informatik für die Medizin aufzuzeigen bzw. zu fördern sowie dem Praktiker Hilfen anzubieten. Alle Aktivitäten erfolgen in enger Zusammenarbeit und Abstimmung der beiden Fachgesellschaften. Die vertragliche Vereinbarung dieser Zusammenarbeit wurde im September 1999 gemäß der letzten Satzungsänderung der GMDS aktualisiert.

Innerhalb der GMDS finden Aktivitäten oft auch gemeinsam mit einer analogen Gliederung der jeweiligen medizinischen Fachgesellschaft statt, insbesondere die anwendungsorientierten Arbeiten in Arbeitskreisen, die auf bestimmte medizinische Teilgebiete bezogenen ist. Die Arbeits- und Projektgruppen des Fachbereichs "Medizinische Informatik" der GMDS wirken in der Regel fachgebietsübergreifend und sollen die Entwicklung, Evaluation und die adäquate Anwendung von Methoden und Werkzeugen der Medizinischen Informatik bzw. der Informatik in der Medizin und im Gesundheitswesen unterstützen.

Innerhalb der GI findet insbesondere ein Wissens- und Erfahrungsaustausch mit denjenigen Fachgruppen bzw. Fachbereichen statt, die sich mit methodischen Grundlagen der Informatik befassen. Damit soll eine adäquate methodische Weiterentwicklung der Medizinischen Informatik gefördert werden.

Definition Medizinische Informatik

Die Medizinische Informatik ist die Wissenschaft der systematischen Erschließung, Verwaltung, Aufbewahrung, Verarbeitung und Bereitstellung von Daten, Informationen und Wissen in der Medizin und im Gesundheitswesen. Sie ist von dem Streben geleitet, damit zur Gestaltung der bestmöglichen Gesundheitsversorgung beizutragen.

Zu diesem Zweck setzt sie Theorien und Methoden, Verfahren und Techniken der Informatik und anderer Wissenschaften ein und entwickelt eigene. Mittels dieser beschreiben, modellieren, simulieren und analysieren Medizinische Informatiker/innen Informationen und Prozesse mit dem Ziel,

Ärzte/innen, Pflegekräfte und andere Akteure im Gesundheitswesen sowie Patienten/innen und Angehörige zu unterstützen,
Versorgungs- und Forschungsprozesse zu gestalten und zu optimieren sowie
zu neuem Wissen in Medizin und Gesundheitswesen beizutragen.
Damit die hierzu nötigen Daten und Informationen und das benötigte Wissen fachgerecht erfasst, aufbewahrt, abgerufen, verarbeitet und verteilt werden können, entwickeln, betreiben und evaluieren Medizinische Informatiker/innen Infrastrukturen, Informations- und Kommunikationssysteme einschließlich solcher für Medizintechnische Geräte.
Die Medizinische Informatik versteht diese als sozio-technische Systeme, deren Arbeitsweisen sich in Übereinstimmung mit ethischen, rechtlichen und ökonomischen Prinzipien befinden.

Fachausschuss

Der Fachausschuss "Medizinische Informatik (FAMI)" ist ein gemeinsames Leitungs­­gremium in der Gesellschaft für Informatik (GI) e.V. und der GMDS. In der GMDS ist er das Leitungs­gremium des Fach­bereichs "Medizinische Informatik"  mit sechs gewählten Mitgliedern. In der GI ist er ein Unterorgan des Fachbereichs "Informatik in den Lebenswissenschaften", früher: 'Informationstechnik und Technische Nutzung der Informatik (ITTN)' mit 3 Mitgliedern.  

Der Fachausschuss vertritt die Medizinische Informatik in der GMDS und der GI. Er koordiniert die Arbeitsgruppen, richtet Projektgruppen zu aktuellen Themen ein und unterstützt arbeitsgruppenübergreifende Aktivitäten wie den Workshop "GMDS meets Gematik" und das "GMDS-Doktorandentreffen Medizinische Informatik".

Der Fachausschuss Medizinische Informatik lädt in regelmäßigen Abständen Personen aus dem Kreise der Arbeits- und Projektgruppen, der Arbeitskreise, des Fachausschusses und der Zertifikatskommission der Medizinischen Informatik zu Arbeitstreffen für die gemeinsame Entwicklung von Perspektiven in der Medizinischen Informatik ein. 

Im November 2014 wurde eine Publikation des Fachausschusses Medizinische Informatik zum Thema "Medizinische Informatik in der digitalen Gesellschaft: Im Spannungsfeld vielfältiger Aufgaben" (Deutsches Ärzteblatt | Jg. 111 | Heft 48 | 28. November 2014) veröffentlicht.

Informationen

Bezüglich der Ausbildung kann das Zertifikat MI erworben werden und es wurden Empfehlungen zur Ausbildung in Medizinischer Informatik (Schriftenreihe der GMDS, Heft 13) herausgegeben, die auch die internationalen Empfehlungen der International Medical Informatics Association (IMIA) zur Ausbildung in Medizinischer Informatik maßgeblich beeinflusst haben.

Der Fachausschuss "Medizinische Informatik" ist das gemeinsame Leitungsgremium des Fachbereichs "Medizinische Informatik" der GMDS und der Fachausschuss "Medizinische Informatik" des Fachbereichs Informatik in den Lebenswissenschaften (früher: Informationstechnik und Technische Nutzung der Informatik (ITTN)) der Gesellschaft für Informatik (GI) e. V..

Im November 2014 wurde eine Publikation des Fachausschusses Medizinische Informatik zum Thema "Medizinische Informatik in der digitalen Gesellschaft: Im Spannungsfeld vielfältiger Aufgaben" (Deutsches Ärzteblatt | Jg. 111 | Heft 48 | 28. November 2014) veröffentlicht.

Die AG Arzneimittelinformationssysteme wurde 2014 mit dem Preis - MI Team des Jahres - ausgezeichnet.

Der Preis wurde für hervorragende Arbeiten zu dem Thema Arzneimitteltherapiesicherheit durch Informationssysteme verliehen. Die AG hatten in einem großen Kreis von Experten ein Memorandum zum „Einsatz von Informationstechnologie zur Verbesserung der Arzneimitteltherapiesicherheit (Memorandum AMTS-IT)“ verfasst und dieses national, u.a. in der MIBE, und international, u.a. in Methods of Information in Medicine, publiziert sowie weitere Arbeiten zu dem Thema veröffentlicht.

Ebenso hatte die AG das Thema einer breiten Fachöffentlichkeit in Form von Veranstaltungen vorgestellt z.B. auf der D-A-CH Tagung „Arzneimittelsicherheit und Medizinische Informatik:
Stand, Chancen und Herausforderungen“ an der Berner Fachhochschule in Biel/Schweiz. Damit hat die AG Arzneimittelinformationssysteme einen wichtigen Beitrag geleistet, Informationstechnik und Informationssysteme viel stärker als bislang als Werkzeuge der Patientensicherheit in der Medizin wahrzunehmen, die nötigen Voraussetzungen für ihre Nutzung zu schaffen und sie sachgerecht einzusetzen.
Die AG leitet Herr Dr. Manfred Criegee-Rieck (Erlangen), seine Stellvertreter sind Frau Prof. Dr. Elske Ammenwerth (Hall/Tirol), Herrn Dr. Jens Kaltschmidt (Heidelberg) und Frau PD Dr. Antje Neubert (Erlangen). Herr Criegee-Rieck nahm die Urkunde auf der Abschlussveranstaltung der 59. GMDS-Jahrestagung in Göttingen entgegen.

Der Preis wird jährlich seit 2013 an die aktivste Gruppe innerhalb des Fachbereiches Medizinische Informatik (MI) verliehen. Er ist mit 1.000 Euro dotiert. Die Auswahl des Preisträgers erfolgt durch den Fachausschuss Medizinische Informatik (FAMI).

Einwöchiger Austausch von japanischen und deutschen Wissenschaftlern der Medizinischen Informatik in Kloster Banz und Erlangen

Vom 29. Juni bis 4. Juli 2014 trafen sich 17 japanische und deutsche Medizinische Informatiker im Rahmen des DFG finanzierten Workshops „Quality and Innovation of Electronic Health Record Systems (JG_EHRS)“ , um anhand von praktischen Anwendungsbeispielen, Erfahrungen und Modellen ein vertieftes Verständnis von elektronischen Gesundheitsaktensystemen (EHRS) in beiden Ländern zu erwerben und darüber Konzepte für einen Vergleich von EHR-Systemen zu entwickeln. Der Workshop setzte sich aus einer Klausurtagung in Kloster Banz und einer Besichtigungstour in Erlangen zusammen. In Erlangen trafen die Workshop-Teilnehmer auch mit deutschen Doktoranden der Medizinischen Informatik zusammen, die ihr jährliches von der GMDS unterstütztes Seminar abhielten.

Der Schwerpunkt der Klausurtagung lag auf der Darstellung von klinischen Prozessen in einer vernetzten und durch entscheidungsunterstützende Systeme angereicherten Patientenversorgung und der Nutzung von EHRS für die Forschung im Sinne von secondary use. Entsprechend standen Workflowunterstützung und Datenqualität im Zentrum der Diskussion. Beindruckende Beispiele aus Japan stellten unter anderem die Vernetzung von Gesundheitseinrichtungen in der Gegend von Nagasaki dar, die vor 10 Jahren begann und mittlerweile über 36.000 Patienten – Tendenz steigend - zugute kommt sowie die breit konsentierte Entwicklung von Minimalen Datensets für häufige Erkrankungen. Es wurde deutlich, dass sowohl Qualität wie Innovation eines EHRS immer in Bezug auf die jeweiligen Anwender zu beurteilen sind und damit relative Größen darstellen. Da in beiden Ländern Patienten als Anwender eine zunehmende Bedeutung erhalten, spielten informationelle Selbstbestimmung, die Messung von Lebensqualität sowie die Vielzahl von Daten aus dem häuslichen Bereich eine wichtige Rolle.

Bezugnehmend auf die Einteilung von Qualität in Ergebnis-, Prozess- und Strukturqualität und der Messung dieser auf der Ebene der Prozesse, der Anwendungen und der Hardwareinfrastruktur wurde ein Framework zur Beurteilung von EHR-Systemen vorgeschlagen. Dabei wurde auch deutlich, dass eine Betrachtung von Innovation einerseits immer auch Kriterien von Qualität beinhalten muss und Qualität ihrerseits Innovation nicht ausschließen darf.

Trotz einer Reihe von Unterschieden in der Herangehensweise von Projekten und Entwicklungen herrschte weitgehende Einigkeit in der Beurteilung von EHR-Systemen bei den japanischen und deutschen Wissenschaftlern. „Good EHRS demand good hospital information systems“ ...“with appropriate standards for EHRS design, exchange and terminologies“ so ein Auszug aus den persönlichen Zusammenfassungen der Teilnehmer.

Die Präsentationen und Diskussionen in Kloster Banz wurden ergänzt durch einen Besuch des Lehrstuhls Medizinische Informatik (Lehrstuhlleitung und CIO Prof. Dr. Prokosch) an der Universität von Erlangen, dessen Mitarbeiter über Forschungsprojekte, die IT-Infrastruktur für medizinische Forschung und das Krankenhausinformationssystem berichteten, sowie durch eine Besichtigung des Universitätsklinikums und von Siemens Erlangen.
Organisiert wurde der Workshop durch ein Team bestehend aus Prof. Dr. Alfred Winter und Franziska Jahn (beide Universität Leipzig), Prof. Dr. Ursula Hübner und Hendrik Nienhoff (beide Hochschule Osnabrück) und Prof. Dr. Martin Staemmler (Fachhochschule Stralsund) sowie durch Herrn Dr. Kohl (Universität Heidelberg). Der Workshop 2014 schließt an einen Besuch von deutschen Medizinischen Informatikern 2013 in Japan und eine lange Tradition der Zusammenarbeit an. 2013 war anlässlich der MEDINFO in Kopenhagen ein Memorandum of Understanding zwischen der GMDS und der japanischen Gesellschaft für Medizinische Informatik (JAMI) zur Stärkung des Austausches unterzeichnet worden.

Die Ergebnisse des Workshops werden in Form eines Memorandums und weiterer Einzelpublikationen veröffentlicht werden und sollen dazu beitragen, die Diskussion um die Messung von EHRS Qualität und Innovation anzuregen und voranzubringen.

Ursula Hübner, Osnabrück

Teilnehmer des Workshops in Kloster Banz

v.r.n.l.: Prof. Dr. Inoue (Kyushu Institute of Technology), Prof. Dr. Matsumura (University of Osaka), Dr. Kohl (Universität Heidelberg), Prof. Dr. Matsumoto (Nagasaki University Hospital), Prof. Dr. Kengo Miyo (University Hospital Tokyo), Prof. Dr. Hübner (Hochschule Osnabrück), Prof. Dr. Winter und Franziska Jahn (beide Universität Leipzig), Prof. Dr. Martin Staemmler (Fachhochschule Stralsund), Prof. Dr. Prokosch (Universität Erlangen), Prof. Dr. Takabayashi (University Hospital Chiba), Prof. Dr. Engelbrecht (EuroRec Brüssel/München), Prof. Dr. Nakashima (Kyushu University Hospital), Prof. Dr. Haux (PLRI Technische Universität Braunschweig), Prof. Dr. Honda (Nagasaki University Hospital), Prof. Dr. Eizen Kimura (Ehime University), Hendrik Nienhoff (Hochschule Osnabrück)

Erstmalige Verleihung des mit 1.000 Euro dotierten GMDS Preises MI Team des Jahres an die aktivste Gruppe innerhalb des Fachbereiches Medizinische Informatik (MI) durch den Fachausschuss Medizinische Informatik (FAMI).

Den Preis erhielt die Arbeitsgruppe „Nutzung von elektronischen Akten für die klinische Forschung“ unter der Leitung von Herrn Prof. Dr. Hans-Ulrich Prokosch, Erlangen und seinen Stellvertretern Herrn Prof. Dr. Martin Dugas, Münster und Herrn Sebastian Semler, Berlin.

Die Überreichung fand auf der GMDS Jahrestagung 2013 in Lübeck durch Frau Prof. Dr. Ursula Hübner, Leiterin des FAMI, statt. Herr Semler nahm den Preis im Namen der Arbeitsgruppe entgegen.

Die Jury, bestehend aus den Mitgliedern des Fachausschusses Medizinische Informatik, war sich einig darüber, dass der Arbeitsgruppe um Herrn Professor Prokosch der Preis gebührt, da sie sich in gemeinschaftlicher und herausragender Weise um ein wichtiges Thema in der MI verdient gemacht hat. 

Die Arbeiten der AG reichen von der Schaffung geeigneter standardisierter Rahmenbedingungen für die Weiterverarbeitung von Patientendaten aus elektronischen Aktensystemen in wissenschaftlichen Untersuchungen, über elektronische Werkzeuge zur Rekrutierung von Patienten für klinische Studien bis zum IT-gestützten Management von Biomaterialbanken. Die Arbeitsgruppe arbeitet dabei eng mit der TMF (Technologie- und Methodenplattform für die vernetzte medizinische Forschung e.V.) auf nationaler Ebene zusammen. Auf europäischer Ebene ist die Arbeitsgruppe über ihre Mitglieder in EU-Forschungsprojekten vielfältig vernetzt. So fand im Frühjahr 2013 in Erlangen der erste europäische i2b2 Academic User Group Workshop mit über 60 Teilnehmern aus ganz Europa statt.

Die AG „Nutzung von elektronischen Akten für die klinische Forschung“ war 2009 als Projektgruppe gegründet und 2011 in eine Arbeitsgruppe umgewandelt worden.

GMDS Workshop "Gemeinsame Perspektiven in der Medizinischen Informatik" Pommersfelden 13. und 14. Juni 2013

Auf Einladung des Fachausschusses Medizinische Informatik trafen sich am 13. und 14. Juni 2013 21 Personen aus dem Kreise der Arbeits- und Projektgruppen, der Arbeitskreise, des Fachausschusses und der Zertifikatskommission der Medizinischen Informatik zu einem Arbeitstreffen im fränkischen Pommersfelden. Es wurde eine Bestandsaufnahme der aktuellen Arbeiten zur Medizinischen Informatik innerhalb der GMDS vor dem Hintergrund der internationalen Entwicklungen vorgenommen, sowie die Stärken und Chancen für die Zukunft herausgearbeitet. Bei gutem Wetter und guter Laune wurden viele interessante Ergebnisse erzielt.

Publikationen

  • E-Learning-Technologien in der Medizin: Trends, Erkenntnisse, Erfahrungen

    11. November 2013

    E-Learning-Technologien in der Medizin: Trends, Erkenntnisse, Erfahrungen
    Beiträge des Workshops "Future e-Learning Technologies in Medicine and Healthcare" der Arbeitsgruppe "Technologiegestütztes Lehren und Lernen in der Medizin" (TELL) der GMDS.

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  • Digitale Archivierung papierbasierter Krankenakten von Studienpatienten

    02. April 2013

    Digitale Archivierung papierbasierter Krankenakten von Studienpatienten - Eckpunktepapier des KKSN, der GMDS und der TMF unter Mitwirkung des BfArM und der Landesüberwachungsbehörde Nordrhein-Westfalen
    Ziel dieses Eckpunktepapiers des Netzwerks der Koordinierungszentren für Klinische Studien (KKSN), der GMDS e.V. und der TMF e.V. unter Mitwirkung des BfArM und der Landesüberwachungsbehörde Nordrhein-Westfalen ist es daher, darzulegen, wie die bestehenden regulatorischen Vorgaben so umgesetzt werden können, dass digitalisierte Patientenakten als Quelldokumente anerkannt werden.

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  • Risikomanagement für medizinische Netzwerke in der Intensiv- und Notfallmedizin

    19. Februar 2013

    Risikomanagement für medizinische Netzwerke in der Intensiv- und Notfallmedizin. Gemeinsames Positionspapier zur Norm IEC 80001-1
    Die IEC 80001-1 ist eine Norm, die Empfehlungen für einen Risikomanagementprozess für medizinische IT-Netzwerke (MIT) – also Netzwerke mit angeschlossenen Medizinprodukten – gibt. Das Ziel ist der Aufbau und Betrieb von stabilen und sicheren IT-Netzwerken in Kliniken.

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  • Technologiegestütztes Lehren und Lernen in der Medizin

    31. Januar 2013

    Technologiegestütztes Lehren und Lernen in der Medizin
    Arbeiten des 15. CBT-Workshops im April 2011 in Berlin, Motto "Lebenslanges Lernen mit innovativen Technologien: Anspruch und Wirklichkeit aktueller E-Learning-Szenarien in den Gesundheitsberufen"

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  • Welche Kompetenzen in Medizinischer Informatik benötigen Ärztinnen und Ärzte?

    20. Dezember 2012

    Welche Kompetenzen in Medizinischer Informatik benötigen Ärztinnen und Ärzte? Vorstellung des Lernzielkatalogs Medizinische Informatik für Studierende der Humanmedizin
    Von der GMDS-Projektgruppe "MI-Lehre in der Medizin" wurde unter Beteiligung aller Standorte, an denen derzeit Lehrveranstaltungen in diesem Fach durchgeführt werden, in einem mehrstufigen Verfahren ein national konsentierter Lernzielkatalog Medizinische Informatik (MI) für Studierende der Humanmedizin erarbeitet, der sich am Konzept des Nationalen Kompetenzbasierten Lernzielkatalogs Medizin (NKLM) orientiert.

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  • Risiken und Nebenwirkungen der Integration medizinischer Software in klinische IT-Strukturen

    12. Dezember 2012

    Risiken und Nebenwirkungen der Integration medizinischer Software in klinische IT-Strukturen - Erlanger Memorandum
    Diese Arbeit behandelt die Umstände, unter denen ein PDMS auf einer Intensivstation, ein KAS oder ein LIS als Medizinprodukt eingeordnet werden kann und die sich daraus ergebenden Konsequenzen.

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  • Mobile Informationstechnologien in der Medizin

    17. Oktober 2011

    Mobile Informationstechnologien in der Medizin
    Die GMDS-Arbeitsgruppe „Mobile Informationstechnologie in der Medizin“ (MoCoMed) blickt bereits auf ihr zehntes Jahr erfolgreicher Arbeit zurück und hat auch für ihren Workshop 2010 eine Fülle an interessanten Beiträgen von Wissenschaftlern gewinnen können. Aus den sieben Beiträgen, die auf dem Workshop vorgestellt wurden, schafften es schließlich vier in ein Sonderheft der MIBE.

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  • Medienunterstütztes vernetztes Lernen in der Medizin

    20. Dezember 2010

    Medienunterstütztes vernetztes Lernen in der Medizin: Zwischen Pädagogik, informationstechnologischen Innovationen und lernwirksamen Integrationsszenarien
    Der innovative Einsatz von computergestützten Lehr- und Lernmethoden erfolgt in zunehmendem Umfang in der medizinischen Aus-, Weiter- und Fortbildung, ohne dass zu den Integrationsstrategien bisher ausreichende Forschungsergebnisse vorliegen. Die Grenzen und Möglichkeiten computergestützter Lehr- und Lernmethoden in der Medizin wurden auf dem 14. Workshop der Arbeitsgruppe „Computergestützte Lehr- und Lernsysteme in der Medizin“ ...

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  • Medizinische Informatik 1975. Frühjahrstagung der GMDS in Hannover 1975

    01. Januar 1975

    Medizinische Informatik 1975. Frühjahrstagung der GMDS in Hannover 1975
    Berlin: Springer 1976 (Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie 1).